Rückblick auf unsere Veranstaltungen



Vortrag Schimmelpilz im Haus – was tun?

Der KKV „Merkuria“ Beckum (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) hatte kürzlich zu einem Vortragsabend zum Thema „Schimmelpilz im Haus – was tun?“ mit dem Sachverständigen Raimund Könighaus in das Wirtshaus Samson eingeladen.

Die ersten Hinweise auf Schimmelpilze sind laut Herrn Könighaus bereits in der Bibel, im 3. Buch Mose Kapitel 14 zu finden. Zunächst stellte der Referent die Gefährdungsstufen von Schimmelpilzen vor. Anschließend ging er auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen ein, die durch Schimmelpilze hervorgerufen werden. Dabei handelt es sich um Erkrankungen der Atemwege, Bronchitis, Fieber, gereizte Augen, chronischem Erschöpfungszustand, Magen-Darm-Beschwerden, Allergien und ein geschwächtes Immunsystem.

Voraussetzung für ein Schimmelwachstum ist unter anderem eine Temperatur von -10 bis + 100° C. Daran lässt sich erkennen, dass man einen vorhandenen Schimmel nicht durch eine Änderung der Temperatur beseitigen kann. Raimund Könighaus stellte den Zusammenhang zwischen Lufttemperatur, relativer Luftfeuchtigkeit und Taupunkttemperatur dar. Als Maßnahmen, um das Schimmelrisiko zu mindern nannte er eine Erhöhung der Raumlufttemperatur, ausreichenden Luftwechsel und eine Gebäudedämmung.

Zum Abschluss wurden den Katholiken noch verschiedene Beispiele mit Schimmelpilzen vorgestellt. Dabei erläuterte der Referent dann auch die Ursachen und die Beseitigungsmaßnahmen. Er wies darauf hin, dass vor einer Beseitigung des Schimmel die Ursache ermittelt werden muss. Nachdem die KKVerInnen noch Fragen gestellt haben bedankt sich der KKV-Vorsitzende Reinhard Northoff bei Herr Könighaus für den hochinteressanten Vortrag.

Vortrag über Verhalten im Notfall

Bei einem Vortrag referierte der Arzt Dr. Hans-Heinrich Brockmann über das Verhalten im Notfall. Dr. Brockmann begann seinen Vortrag mit dem Herzinfarkt, der häufigsten Todesursache in Europa. Nachdem er den KKVerInnen erklärt hat, wie ein Herzinfarkt entsteht, nannte er die Alarmsignale, die auf einen Herzinfarkt hindeuten. In einem weiteren Schritt schilderte der Arzt, was zu tun ist, wenn ein Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht. Als wichtigste Maßnahme wies er darauf hin, daß man unter keinen Umständen warten soll, sondern sofort die Notrufnummer 112 wählen soll. Hier reicht bereits ein Verdacht aus. Zudem sei es wichtig, bei der Notfallmeldung nicht aufzulegen, sondern zu warten, bis die Feuerwehr das Gespräch beendet.

In einem zweiten Block ging Dr. Brockmann auf den Schlaganfall ein. Zunächst informierte er die KKVerInnne über die Entstehung eines Schlaganfalls. Anschließend nannte er Maßnahmen, mit denen man feststellen kann, ob eventuell ein Schlaganfall vorliegt. Wie beim Herzinfarkt ist es auch beim Schlaganfall wichtig, nicht zu warten und unverzüglich einen Notruf abzusetzen.

Den letzten Block seines Vortrages widmete Dr. Brockmann den Stürzen im Alter. Hier nannte er medizinische und physikalische Ursachen, die zu Stürzen führen können. Nachdem die Mitglieder und Freunde des KKV die Möglichkeit wahrgenommen hatten, Fragen an den Mediziner zu stellen, bedankte sich Reinhard Northoff bei Brockmann für den intereßanten Vortrag.

Vortrag mit Propst Irmgedruth: Zukunft der Kirche

Bei einer Veranstaltung von KKV und KAB konnten die katholischen Verbände in diesem Jahr den geistlichen Beirat des KKV "Merkuria", Propst Rainer B. Irmgedruth begrüßen.

Der Propst sprach über das Thema "Zukunft der Kirche". Am Veranstaltungstag feiert die Kirche zum einen das Fest "Taufe des Herrn" und zum Anderen ist Afrika-Sonntag. Daher stellte Propst Irmgedruth seinen Vortrag unter die Themen Taufe und Afrika.

Zunächst stellte er fest, dass die Kirchenbesucher und auch die Mitglieder in den Verbänden im Durchschnitt ein hohes Alter haben. Kinder und Jugendliche finden nur selten den Weg dorthin. Die Zahl der Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher sind rückläufig. Es gibt weniger Taufen als Sterbefälle. In Afrika, Lateinamerika, Indien und Asien bietet sich ein anderes Bild. Hier findet man eine jüngere Kirche vor und die Kirchen sind gut besucht. Am schnellsten wächst die Kirche in Korea.

Für die Zukunft der Kirche sieht der Propst eine größere Vielfalt von verschiedenen christlichen Gruppen, kleinere Gemeinden und weitere Wege zu Treffen von gleichgesinnten Christen. Die Ökumene muß verbessert werden. In der Zukunft wird es auf die Getauften ankommen. Getaufte werden zusammenkommen, um Gottesdienste ohne Anwesenheit eines Priesters zu feiern. Als bereits praktizierte Beispiele nannte Propst Irmgedruth hier das "Miteinander beten", Rosenkranzgebete sowie diverse Gebete in kleineren Gruppen. Hierbei verwies er auf die zahlreichen vorhandenen Kapellen, die im letzten Jahr beim Kapellentag vorgestellt wurden.

Der Propst nannte noch weitere Beispiele, wie sich die Kirche vom strengen Katholizismus zu mehr Ökumene gewandelt hat.

Zukunft der Kirche


Besuch in der Zuckerrübenfabrik

Im Rahmen der Betriebsbesichtigungen hat der KKV „Merkuria“ Beckum (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) kürzlich den Hof Nienaber in Liesborn besucht. Klaus und Hildegard Nienaber betreiben hier im Nebenerwerb eine Zuckerrübenfabrik.

Zur Einführung erzählt Hildegard Nienaber von der Tradition der Rübenkrautherstellung, die bis ins Jahr 1895 zurückreicht. Im Anschluß führt Klaus Nienaber die Mitglieder und Freunde des KKV durch den Betrieb, um ihnen den Prozeß der Rübenkrautherstellung zu erläutern. Dabei können die KKVerInnen den Weg von der Zuckerrübe bis zum fertigen Rübenkraut nachverfolgen.

Nach dem Rundgang bekommen die Besucher die Gelegenheit zu einer Verkostung des Liesborner Rübenkrauts.

Zuckerrübenfabrik Nienaber